Was ist ein Usenet Provider und wozu brauch ich den überhaupt?
Usenet Provider ermöglichen einen einfachen und komfortablen Zugang zum Usenet, der leicht zu verstehen und zu bedienen ist. Die bekanntesten Anbieter in Europa sind UseNeXT und Firstload, aber es gibt auch noch einige andere. Die meisten dieser Provider bieten kostenlose Testpakete, so dass man die jeweilige Zugangssoftware erst einmal in Ruhe ausprobieren kann, bevor man sich endgültig entscheidet.
War das Usenet Anfangs nur dafür konzipiert, Textdateien und -beiträge auszutauschen, etablierte sich auch schnell der Tausch von so genannten Binaries. Das sind Bild-, Audio- oder Videodateien, die an die jeweiligen Beiträge angehängt werden können. Ein großer Vorteil des Usenets sind die sehr schnellen Server, die dafür sorgen, dass die erwähnten Binaries auch mit hoher Geschwindigkeit wieder heruntergeladen werden können. Limitierender Faktor ist hier normalerweise die Anbindung des Benutzers, nicht die des Servers.
Möchte ein Benutzer auf die Ressourcen des Usenets zurück greifen, braucht er eine Zugangsberechtigung. Diese erhält man über den Usenet Provider. Diese sind in der Regel kostenpflichtig. Den außerdem nötigen Newsreader erhält man bei den meisten Usenet Providern kostenlos und kann dann sofort loslegen, Inhalte zu schreiben oder zu lesen beziehungsweise herunter zu laden.
Um die Wahl des geeigneten Usenet Providers zu vereinfachen, präsentieren wir euch nachfolgend einen Usenet Provider Vergleich. Der wohl bekannteste Provider ist UseNeXT, der in den letzten Jahren stark in die eigenen Infrastruktur investiert hat, seinen Kundenstamm enorm vergrößert und damit auch maßgeblich zum Bekanntheitsgrad der Plattform Usenet beigetragen hat. Anonyme und sehr schnelle Downloads sind bei UseNeXT eine Selbstverständlichkeit. Dies kann man auch im kostenlosen Testzugang nachvollziehen, der entweder 600 Gigabyte mit gedrosselter Leitung oder bis zu acht Gigabyte mit unbegrenzter Geschwindigkeit zur Verfügung stellt. Der Testzugang ist jederzeit kündbar, eine automatische Verlängerung findet nicht statt. Außerdem kann während des Testzeitraums auch der sehr gute Kundensupport des Anbieter in Anspruch genommen werden. Entscheidet man sich nach der Testphase für UseNeXT, kann man zwischen verschiedenen Paketen wählen. Der Tarif 125 kostet zum Beispiel 24,95 Euro pro Monat und erlaubt den Download von 125 Gigabyte pro Monat. Der Tarif 50 erlaubt den Download von 50 Gigabyte, was 75 CDs entspricht und der Tarif 25 erlaubt den Download von 25 Gigabyte pro Monat. Zu jedem Tarif existiert eine so genannte Plus-Variante. Hier verlängert der Benutzer die Laufzeit seines Zugangs zum Beispiel auf 12 Monate. Dafür verringert sich der monatliche Grundpreis um zwei bis fünf Euro, je nach Paket.
Während UseNeXT vor allem für Einsteiger geeignet ist, richtet sich Giganews an die Profi-Usenet-User. Auch bei Giganews gibt es eine Testphase, diese dauert jedoch nur 14 Tage. Bezahlt werden kann bei diesem Usenet Provider per Kreditkarte oder Paypal. Da es sich bei Giganews um einen Profianbieter handelt, wird kein eigener Newsreader mit ausgeliefert. Durchgehenden Telefon- und E-Mail-Support gibt es aber auch hier. Drei Pakete runden das Angebot des Providers ab. Für 6 Euro pro Monat kann man 10 Gigabyte downloaden, für 10 Euro erhält man 35 Gigabyte und für 22 Euro wird sogar eine Usenet Flatrate freigeschaltet, mit der jegliche Begrenzung weg fällt.